{"id":837,"date":"2007-02-27T20:41:01","date_gmt":"2007-02-27T19:41:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bscf-chiemsee.de\/wordpress\/?p=837"},"modified":"2016-02-27T20:49:11","modified_gmt":"2016-02-27T19:49:11","slug":"skiff-cup-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bscf-chiemsee.de\/wordpress\/?p=837","title":{"rendered":"Skiff Cup 2007"},"content":{"rendered":"<p>Am 30.06.\/01.07. fand in Osternach der vom YCU ausgerichtete Skiff Cup statt. Daher hie\u00df es mal wieder fr\u00fch aufstehen. Schon um 9.30 Uhr war die Skipperbesprechnung angesetzt, sodass wir etwa gegen 9.00 Uhr am Club standen und unser Boot aufriggten.<br \/>\nNach der Skipperbesprechung, bei der die 15 anwesenden von 18 gemeldeten Crews begr\u00fc\u00dft wurden, ging es dann auch schon aufs Wasser. Nachdem wir um 10.15 Uhr ausgelaufen waren, mussten wir erst noch ca. eine dreiviertel Stunde zum Regattafeld vor die Seeb\u00fchne segeln. Ein gutes Aufw\u00e4rmtraining, denn der Wind frischte beachtlich schnell auf einen guten 3er, in B\u00f6en sogar 4er, auf und aufgrund der weiten Streke konnten wir sowohl die Fahrt unter Gennaker, als auch das Segeln nur mit Fock und Gro\u00df ausprobieren und dabei auch nochmal Trapezsegeln \u00fcben. Schlie\u00dflich hatten wir noch bei keinem unserer Trainings, geschweige denn bei Regatten, so guten und kr\u00e4ftigen Wind. Als alle Schiffe sich beim Startschiff eingefunden hatten und alle Tonnen ausgelegt waren, folgte, nach kurzer Ruhepause, der erste Start. Clarissa und ich hatten dabei eigentlich eine der besten Positionen, kamen jedoch beim Startschuss nicht schnell genug heraus und mussten uns erst einmal hinten anreihen. Doch schon bald gingen wir auf \u00dcberholkurs. Nach der ersten Tonne \u00fcberlegten wir dann erst einmal angestrengt, ob wir mit Gennaker heizen und dabei gewisse Risiken auf uns nehmen sollten oder doch lieber ohne diesen hinten mitsegeln sollten. Wir entschieden uns f\u00fcr die erste Variante, zogen den Gennaker jedoch erst nach Tonne zwei. Bei diesem Rennen gelangten wir schlie\u00dflich auf einen 10. oder 11. Platz. Unser zweites Rennen, das sich mit einer megakurzen Pause an das Erste anschloss, lief dann allerdings anfangs niht mehr so gut. Beim ersten Dreieck kenterten wir zweimal und waren schlie\u00dflich die Letzten. Doch beim Segeln des zweiten Dreiecks holten wir noch einmal m\u00e4chtig auf und k\u00e4mpften uns wieder nach vorn. Auch unser drittes Rennen velief relativ gut und wir konnten uns wieder einen Platz knapp unter den Top 10 erk\u00e4mpfen. Die n\u00e4chsten drei Rennen, die sich ebenso wie alle vorherigen unmittelbar an den Zieleinlauf anschlossen, verliefen dann allerdings nicht mehr ganz so gut. Wir fuhren stets einen vorletzten Platz ein und vermie\u00dften uns damit deutlich unsere vorherigen Ergebnisse. Nach der 6. Wettfahrt beendete die Wettfahrtleitung schlie\u00dflich alle Regatten f\u00fcr Samstag, 4 hatten wir nun noch vor uns. Als wir um ca. viertel vor sechs vor dem Osternacher Hafen standen, erwartete uns noch eine \u00dcberraschung. Der BSCF, neugierig wie er ist, stand mit einem riesigen Teil der Jugendabteilung vor der Hafeneinfahrt und begr\u00fc\u00dfte uns. Also noch ein paar Showeinlagen um weitere 29er-Segler an Land zu ziehen und dann ging es nach einem ausgesch\u00f6pften Segeltag endlich in den Hafen.<br \/>\nEs gab ein leckeres Abendessen &#8211; und die Ergebnislisten: Platz 13 von 15. Naja, aber immerhin besser als letzter. Der Abend verlief dann relativ gem\u00fctlich. Die Segler fanden sich zu Gr\u00fcppchen zusammen, unterhielten sich oder spielten Karten. Um 22.30 Uhr wurde dann noch eine Fock und weitere kleinere Gewinne verlost. Clari nd ich hatten leider kein Gl\u00fcck. Aber immerhin blieb der Gro\u00dfpreis bei im YCU. Leo K\u00f6ckeis gewann die nagelneue 29er Fock. Todm\u00fcde fielen wir an diesem Abend ins Bett.<br \/>\nDer n\u00e4chte Tag erwartete uns wieder fr\u00fch. Schon um 8.00 Uhr mussten wir aufstehen, fr\u00fchst\u00fcckten und bauten unser Boot auf. Viel zu fr\u00fch, wie wir sp\u00e4ter feststellten. Denn dann hie\u00df es warten auf Wind. Die Flaute hatte sich n\u00e4mlich nach langer Zeit mal wieder \u00fcber das Bayrische Meer gelegt. Doch wir warteten vergeblich. Selbst gegen 14.00 Uhr war der See noch spiegelglatt und schlie\u00dflich schoss der Wettfahrtleiter die Regatta ab. Aber wir hatten ja immerhin sechs von zehn ausgeschriebenen Rennen geschafft &#8211; und hielten zu unserem tiefen Bedauern unseren 13. Platz. Nach der Siegerehrung, bei der wir mit Nasss\u00e4cken und Computersticks beschenkt wurden, wollten wir dann unser Boot abbauen. Und da war er, der Schock, der uns den Rest des Tages besch\u00e4ftigen w\u00fcrde. Wir fanden unsere Sgels\u00e4cke nicht und gingen schlie\u00dflich, nach mehrst\u00fcndiger Suche, davon aus, dass sie aus Versehen eingsteckt oder geklaut worden waren. Letzteres schien uns allerdings unverst\u00e4ndlich. Wir gaben mehrmals Durchsagen duchs Mikro, doch niemand der anwesenden Segler fand die mit gro\u00dfen Namensschildern versehenen S\u00e4cke in seinen Sachen. Clari und ich beschlossen, das Schiff dennoch erst einmal transportf\u00e4hg zu machen und auf den H\u00e4nger zu legen, da am n\u00e4chsten Wochenende ein offenes Taining am SRV stattfinden sollte. Da unsere S\u00e4cke dann immer noch nicht aufgetaucht waren, bastelten wir Profisorische aus M\u00fclls\u00e4cken und hofften inst\u00e4ndig auf ihr Auftauchen. Doch jetzt wollten wir erst einmal nach Hause. Zu n\u00e4chtlicher Stunde erreichte uns dann noc ein Anruf von Cosyns: Die Segels\u00e4cke waren wieder aufgetaucht. Eine andere Seglercrew hatte sie versehentlich eingesteckt. Uns fiel ein Stein vom Herzen.<br \/>\nEure Julia Sauer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 30.06.\/01.07. fand in Osternach der vom YCU ausgerichtete Skiff Cup statt. Daher hie\u00df es mal wieder fr\u00fch aufstehen. Schon um 9.30 Uhr war die Skipperbesprechnung angesetzt, sodass wir etwa gegen 9.00 Uhr am Club standen und unser Boot aufriggten. 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