Archiv für die “Jugend” Kategorien:

Bernau Ferienprogramm im BSCF

Bernau Ferienprogramm im BSCF

Am Montag den 8. August veranstaltet der BSCF seinen traditionellen Feriensegeltag.
Wir freuen uns schon auf viele Gäste und wünschen allen Teilnehmern ganz viel Spaß.

Bei Fragen zur Veranstaltung wendet Euch bitte an den Jugendleiter.

Die Opti-Liga kommt

Die Opti-Liga kommt

Am Sonntag den 10. Juli 2016 gastiert die Opti-Liga wieder für drei Wettfahrten im BSCF.

Weitere Informationen findet Ihr unter www.optiliga.de  oder am Sonntag vor Ort.

Red Bull Foiling Gerneration 2016

Red Bull Foiling Gerneration 2016

Ein Traum zweier jungen Seglern ging in Erfüllung: Racen auf foilenden Katamaranen.

Frühjahr2016:Wir bekommen mit, dass Red Bull plant, jungen Seglern im Alter zwischen 16 und 20 Jahren die Gelegenheit zu geben, auf sogenannten Flying Phantoms zu segeln. Diese boote sind Katamarane, welche auf flügeln am Ende der Schwerter befestigt sind und so über das Wasser fliegen.

Noch im Unglauben, dass wir überhaupt die Möglichkeit haben teilzunehmen, haben wir uns auf gut Glück mal beworben. Im Nachhinein das Beste was uns passieren konnte, denn später stellte sich heraus, welch ein geniales Event uns geboten sein wird.

Am Vortag des Events sind wir dann schließlich vor Ort am Gelände angekommen und haben das erste Mal diese 100% Karbon Katamarane in live gesehen. Für uns immer noch unfassbar, dass wir diese Boote überhaupt segeln durften. Hight Tech ist ein fast zu minderer Ausdruck für diese Boote.

Den Tag drauf ging es dann los. Wie erwartet hatten wir erst zwei Stunden Besprechung, bevor wir mit den Formel 1 Booten aufs Wasser durften. Leider mit kaum Wind. Das 150kg schwere Boot kommt zwar schon bei 7kn zum Fliegen, und doch hat der Wind die ersten drei Tage nicht gereicht, das Boot voll auszukosten. War zwar schade um die Segeltage, doch noch lang kein Weltuntergang.

An Land war uns auch jede Menge geboten. Von einem ständig gefüllten Kühlschrank mit Red Bull und Wasser bis hin zu einem Autorennen Simulator, in dem man sich fast wie auf der Rennstrecke fühlen konnte. Ein ganzes Eventzelt nur für uns. Zudem bekamen wir noch jeden Tag 1.Klasse Mittagessen und teils Abendessen. Rundum umsorgt und unterhalten.

Mit der Zeit bekamen wir immer mehr mit, wie das Event lief. Allgemeines Auftreten war besonders wichtig. Schließlich war Promotion für den Konzern Red Bull an stelle Nummer 1. Und doch drehte sich alles noch um uns und unser Segeln.

Ausgestattet mit dem Wettfahrtleiter des Amerikas Cups und Trainern der Extrem Sailing Series ging es Freitag für uns mit dem ersten Rennen los. Knock out System. Die ersten beiden kommen weiter, der zweite Teil fliegt. Auf vier booten ging es rennen für Rennen nach vorn. Traurig aber wahr, kämpfte man somit in jedem einzelnen Rennen ums Überleben. Dank viel Werbung von Red Bull für das Event beobachtet von hunderten Zuschauern und einem Moderator an der Mole, sowie mehreren Pressebooten. Eine Wahnsinns Show wohl von beiden Seiten.

Alles in allem haben wir es bis zum Halbfinale geschafft und sind fünfter von 16 booten geworden. So gesehen hatten wir ein wahnsinnig cooles Event. Spaßfaktor 100% und auf jeden Fall Wiederholungsbedarf;)

Mickey

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Red Bull Foiling Generation

tmp_13204-RBFG_rgb_pos-1275101332Die BSCF-Segler Mickey und Andi Martin sind im Finale der Red Bull Foiling Generation. Es geht dabei um die Einladung zum Weltfinale im Oktober in den USA.

Jugendwoche 2016

Ich möchte heute mal einen etwas anderen Bericht über die Opti-Woche Jugendwoche schreiben. Meine erste Opti-Woche erlebte ich 1993 als angehender Opti-Vater. Ich kann mich nicht erinnern seitdem eine Opti-Woche / Jugendwoche verpasst zu haben. Wir haben diese Woche schon bei Sonne und Regen, Hitze und Kälte, im Bauwagen, in der Hütte und jetzt im Clubhaus durchgeführt. Ich habe diese Woche als Vater, Jugendwart und Trainer erlebt und eins war immer gleich. Es war eine tolle Woche mit begeisterten Kindern, engagierten  Jugendlichen und unterstützenden Erwachsenen, die alle anpacken um gemeinsam etwas zu gestalten. Wenn ich dann sehe, wie ein Jugendlicher sich im vorbeigehen bückt um ein auf dem Boden liegendes Handtuch aufzuheben, oder wie allen zusammen helfen um am Ende des Tages die Boote aufzuräumen, dann weiß ich warum diese Woche jedes Jahr zu den schönsten gehört.
Jürgen Groß

29er Training am Großen Brombachsee

Am ersten Mittwoch in den Sommerferien sind wir losgefahren. Wackerles, die einzige andere Familie vom BSCF, waren schon einen Tag davor aufgebrochen. Nach einer nicht ganz so angenehmen Fahrt, Ursache davon waren Stau, eine Umleitung, ein kaputter Bootshänger und keine Tankstelle, sind wir etwas zu spät angekommen. Nachdem wir das Zelt aufgebaut hatten, trafen wir uns im Clubhaus des NYC, der das Training auslegte. Miriam und ich waren die einzigen Umsteiger, daher haben wir Einzeltraining bekommen, das war ziemlich toll! Nach dem Essen ging es dann zum ersten mal auf’s Wasser. Der Wind war super für uns: er war nicht zu stark, aber auch keine Flaute, bis auf ein paar mal.Da sind wir dann durchgekentert, haben Quatsch gemacht und auf Wind gewartet.

Am Abend fand dann die Mittwochsregatta statt. Das ist eine Regatta, die jeden Mittwoch stattfindet und einen Up and Down- Kurs hat, bei der alle Boote jeder Bootsklasse mitmachen dürfen. Nach viel Überredungskunst von unseren Trainern starteten wir als einziger 29er mit der festen Überzeugung gleich nach dem Start zu kentern. Doch, wie ein Wunder, wir kamen sogar um die erste Tonne ohne zu kentern, aber als wir dann den Genaker ziehen wollten. war er verheddert. Bei unserem Versuch ihn zu entwirren kenterten wir einmal, Gottseidank nur halb, und wir konnten das Boot auch schnell wieder aufstellen. Doch bei unserem zweiten Versuch flog ich vom Boot ins Wasser und musste der Miriam hinterherschwimmen. Doch auch dieses Problem lösten wir, indem wir den Genaker einfach wieder reinzogen und kurzerhand ohne ihn fuhren. Schließlich war unser Ziel nicht zu gewinnen, sondern einfach mit möglichst wenig oft zu kentern. Der Wind war am Abend eh schon ziemlich wenig, doch nach der zweiten Runde, wir waren auf dem drittletzten Platz, hörte er ganz auf und wir hatten komplett Flaute. Nach einer viertel Stunde Warten fuhren fast alle Boote in den Hafen, außer wir. Wir hatten uns in den Kopf gesetzt die Regatta zu Ende zu fahren. So tuckerten wir dem Ziel entgegen und brauchten fast eineinhalb Stunden für die ganze Regatta! Das Abendessen verlief recht ereignislos, danach erkundeten wir noch den Wald in dem wir unser Zelt aufgestellt hatten, lernten Lea und Leonie(Bekannte von Moritz und Luka) kennen und hörten Musik. Um halb zwölf beschlossen wir dann ins Bett zu gehen, da wir am nächsten Morgen Morgensport machen wollten. Leider kam ich aber wegen eines Missverständnisses zwischen mir und Miriam fünf Minuten zu spät. Nach dem Morgensport(Joggen) und dem Frühstück, sahen wir uns zusammen mit unseren Trainern unser Boot von der KV an. Dabei entdeckten wir eine große Menge Schnüre mit undefinierbarem Nutzen. Trotzdem beschlossen wir rauszufahren, da sehr guter Wind zu sein schien. Daraus wurde aber leider nichts, denn sobald wir draußen waren, war der Wind wie weggeblasen. Doch nach ca. einer halben Stunde kam er wieder und wir hatten viel Spaß. Zugegeben wir sind auch oft gekentert… Nach dem Mittagessen war der Wind leider weg, trotzdem sind wir rausgefahren, aber nach langem Rumdümpeln wieder rein. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit Baden. Nach dem Abendessen sind wir nochmal Essen gefahren, weil meine Mutter, Hannes, Sybille und Ludwig noch nichts gegessen hatten und weil Moritz und Luka das Essen das es beim Training gab nicht essen wollten. Am nächsten Tag beim Morgensport, Schwimmen, erwarteten uns am Badestrand, der das Ziel des Wettschwimmens war, die beiden fehlenden Seglerinnen, die dort übernachtet hatten. Da wieder kein Wind war verbrachten wir den ganzen Vormittag mit Baden und von der Hafenmauer springen. Nach dem Mittagessen machten wir Theorie. Die Trainer brachten uns Verschleißen und den Diamantknoten bei. Es war immer noch kein Wind, aber unglaublich heiß, deswegen gingen wir wieder baden. Circa um zwei kam er dann endlich der ersehnte Wind. Wir fuhren raus und übten Wenden. Nach dem Abendessen packten wir zusammen, denn Ludwig, Miriam und ich würden schon an diesem Abend fahren. Die anderen blieben noch zur Abschlussregatta am nächsten Tag, aber wir hatten beschlossen nicht mitzufahren, da die Gefahr, dass wir kentern und ein Boot dabei kaputtmachen würden uns zu hoch war. Also fuhren wir, nachdem wir den Hänger samt Boot festgemacht und uns bei allen verabschiedet hatten, los. Leider kamen wir erst um halb zwei Uhr nachts an, Weil wir uns wegen mehrerer Umleitungen so verfahren hatten, dass wir irgendwann auf einer Burg rauskamen und mit dem Hänger kaum mehr wenden konnten. Insgesamt fand ich das Training trotz der Flauten doch ziemlich effektiv, da Miriam und ich davor noch kaum Erfahrungen in diesem neuen Boot hatten.

Eure Maja Inninger

Deutsche Jugend Meisterschaft

(01.-05.10.2014)

 

Der 29er ist bekanntlich eine Jugendklasse, also gibt es auch eine Jugendmeisterschaft, diesmal am Großen Brombachsee. Mit phänomenaler Versorgung und komplett durchdachtem Programm wurde das eher windärmere Event unterfüttert. Aus 4 geplanten Wettfahrttagen wurden 2 an denen wir wirklich Rennen segelten.

Anfang Oktober ging es für mich und meinen Steuermann –Chris- in Richtung Nürnberg an den Großen Brombachsee. Jedoch nicht zum ersten Mal. Am Wochenende vorher hatten wir schon Training dort um das Revier ein wenig besser kennen zu lernen. Am ersten Trainingstag dierekt vor dem Event, also am Dienstag, war erstmal kein Wind. Idealer Zeitpunkt um das Boot auf den besten Stand zu bringen. Alle Falle nochmal austauschen und das Boot polieren standen auf dem Plan. Später am Tag wagten wir erstmals der Versuch zu segeln. Dies gelang uns jedoch nur halb. In wenigen Böen bewegten wir uns vorwärts. Doch im Nachhinein war es genau das richtige zu trainieren. Am ersten Wettfahrttag schaffte es die Wettfahrtleitung mit ach und krach ein Rennen zu starten, welches wir jedoch nicht zu Ende segeln konnten, da der Wind einschlief. Nach dem 2. Regattatag lagen ich und Chris erstmal in Führung. Nach vier Rennen hatten wir dies knapp geschafft. Leider rutschten wir am nächsten Tag erst auf Platz drei ab, jedoch lagen wir durch einen Protest vom Vierten gegen die Wettfahrtleitung in der Endwertung auf Platz 4. Leider. Wir selbst waren mit dem Ergebniss gänzlich unzufrieden, vor allem weil wir normalerweise bei solchen Winden besser sind und da wir konstant vorne waren, jedoch zwei unüberlegte Patzer in die Reihe setzten. Gewonnen haben unsere Trainingskameraden Manuel Wunderle und Felix Wieland vom Münchner Yacht Club. Spannend bis zum Schluss hatten wir einen riesen Spaß bei der top organisierten Deutschen Jugendmeisterschaft am Brombachsee beim Yachtclub Noris.

 

Euer Mickey

Deutsch Französische Jugendbegegnung und Französische Meisterschaft

DSCN1319 DSCN1154 DSCN1255 DSCN1060(09.08.14-23.08.14)

Das Hochsommer-Event des Jahres 2014 stand für mich gleich am Anfang der Sommerferien vor der Tür. Dieses Jahr ging es einmal nicht in den kalten Norden sondern in den warmen Süden direkt neben Marseille in Frankreich.

Am Samstag und Sonntag war Anreise und am Abend noch die erste Begegnung mit den Franzosen. Von beiden Nationen durften 5 Top-Ranglisten Teams mitfahren und dieses Event genießen. Gefördert vom BSV, der Französischen Segelvereinigung und dem Deutsch-Französischem Jugendwerk wohnten wir alle zusammen in einer Jugendherberge in der Nähe vom Meer. Gesegelt sind wir jedoch an einem Salzwassersee 4 km im Landesinneren.

Die ganze Begegnung war ein Mix aus Kultur und Segeln. Zum Beispiel sind wir alle zusammen nach Marseille, eine gut belebte Stadt, und als direktes Gegenteil in das ewige nichts, in der freien Natur, in den Nationalpark „Camargue“.

Während der Meisterschaft sind die Franzosen schließlich ausgezogen. Für sie war das Segeln dann der wichtigste Teil. Für uns stand lediglich der Spaß und das Genießen des Südens im Vordergrund. Schließlich gab es nicht mal Ranglistenpunkte. Im Training hatten wir glücklicher weise noch ordentlich Wind (Mistral) und strahlend blauen Himmel. Wundervolle segeltage warteten auf uns. Jeden Tag war nichts weiter als Badehose und Lycra zum anziehen. Da das wohl ideale Seglerwetter mit täglich 15-20 kn kaum zu toppen war, gab es während der Regatta auch kaum Wind. Mit dem frisch gewechseltem Steuermann hätten die Ergebnisse besser sein können, doch bei dem Wetter gilt die Regel: „dabei sein ist alles“. Mit Humor ging es dann wieder nach Hause, in das 10°C kältere Deutschland.

Euer Mickey

Deutsche Meisterschaft  der 29er

Deutsche Meisterschaft der 29er

SiegerehrungAndy Start Mickey(10.-15.6.2014)

Deutsche Meisterschaft in Eckernförde, weit weg von Daheim. Diesmal sind wir direkt vom Alpsee in den Norden gesaust. Dort angekommen erstmal schlafen-2 Stunden. Dann ab auf die Beine und Raus aus dem Wohnmobil. Das Boot ist jetzt prio eins. Tag eins zum Glück nur eine Einheit, mehr wär da nicht drin gewesen. Natürlich ist das Training auf Englisch, sonst wärs es ja glatt zu einfach. Zusätzlich hatten wir noch leichtwind-bedingungen, zum Glück. Früh am Abend, also sobald es halbwegs dunkel war (um 23:00 Uhr), ab in die Koje. Der Tag drauf verlief ähnlich. Mit etwas mehr Wind und zwei Einheiten musste auch dieser Tag enden. Zwei Tage später ging es dann um die Wurst. Nicht anders als erwartet kam pünktlich zum Wettkampfbeginn ordentlich Wind auf. Mit knapp über 20 kn starteten wir das erste Rennen, und beendeten es nach Böen mit über 30 kn Wind und einem 10. Platz. Nach einer durch zu viel Wind bedingten Rast ging es erst mal weiter mit einem Frühstart. Zwei weitere Rennen später, im Hafen, standen wir auf dem 24. Platz. Die Enttäuschung war groß, jedoch wussten wir, dass wenn der BFD gestrichen wird, wir ca. auf platz 12 stehen. Am Nächsten tag, nach etwas leichteren Winden mit viel Welle ist genau dies Geschehen. Tag drei von drei, Leichtwind. Unsere letzte Chance. Die letzten 5 rennen. Noch ein Drittel vor uns. Erste Wettfahrt mit Top Motivation. Guter Start.        Erster an der Luvtonne. Erster im Ziel. Nach einer Topwettfahrt ist die folgende oft schlecht. Doch auch diesmal konnten wir unseren Strategieplan gut umsetzten. Ein zweiter platz, um 30 cm kein erster, leider. So ging dieser Tag. Nach zwei ersten einem Zweitem und noch zwei andere Top 5 Plätze standen wir zum Schluss, völlig unerwartet auf Platz 3 in der Gesamtwertung. Andy, mein Bruderhertz, hatte auch einen Platzt in den Top 15. Für uns, den BSCF ein großer Erfolg. Die Freude war groß, doch wir mussten weiter. Zur Optiwoche am nächsten Morgen. Über die Nacht nach Hause gefahren und sobald ich zurrück war habe ich, leicht Müde, das was ich weiß versucht weiter zu lehren. Zu verdanken haben wir diesen Erfolg auf jeden fall neben unseren Eltern auch dem Verein, der uns immer zur Seite steht, immer wieder Motieviert und mit der gemütlichkeit, die man am Abend auf dem Sonnenbalkerl hat einen Grund gibt bis in Ewigkeit damit weiter zu machen.

 

Vielen Dank für eure Unterstützung,

Euer Mickey

Ostertraining und Lake Garda Meeting Ostern 2014

IMG_1302IMG_1651Gleich am ersten Tag der Osterferien fuhren wir mit Anhänger und insgesamt 5 Optis nach Torbole zum Training des YCSS. Mit dabei waren Maya Inninger, die 3 Wackerles und Seppi Artmeier, alle jeweils mit der ganzen Familie. Wir hatten vom ersten Tag an die meiste Zeit einen 4-5er Wind und herrlichstes Wetter, so dass wir fast immer super trainieren konnten und natürlich jede Menge Spaß hatten.

Seppi entschloss sich ganz spontan, sich genau wie ich bei der Riva-Regatta mit anzumelden, so dass zwei Optis vom BSCF bei diesem Riesen-Event dabei waren. Am Donnerstag, 17.4.,  ging es los. Wir schafften an diesem Tag drei Wettfahrten in  kurzer Zeit, da wieder einmal sehr  viel Wind war. Für jede Wettfahrt waren 5 Startlinien für jeweils 125 Boote notwendig, da in unserer Klasse mehr als 600 Optis gemeldet waren. Die sogenannten Cadettis, das sind die Jahrgänge ab 2003, die „Kleinen“, hatten extra Startlinien für insgesamt etwa 200 Boote. Trotz der vielen Starts und Begleitboote   klappte die Organisation auf dem Wasser sehr gut. Das Halten des Kurses war nicht immer leicht, da es häufig hohe Wellen gab. Wegen der über 40 gestarteten Nationen gab es ein multi-language- „RAUM“-Geschrei (ich wusste nicht immer, ob die Worte „Kringel“ oder „Raum“ hießen oder gar Schimpfworte waren). Der Sponsor Ferrero spendete unzählige Nutella-Brote und andere Schokoladenprodukte (um die 100000….), die nach den kraftzehrenden Wettfahrten auch nötig waren.

An den nächsten beiden Tagen war das Wetter nicht ganz so stabil, so dass wir zum Teil länger auf die Wettfahrten warten mussten und sogar zweimal abbrechen. Dennoch schafften wir insgesamt 8 schöne Wettfahrten, die Silber- und Goldfleet auch 9. Seppi und ich erzielten Plätze im hinteren Drittel, hatten dabei jede Menge Spaß und sind sehr froh, dass wir an diesem tollen Ereignis teilnehmen durften.

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